16.01.10
Wissenschaftler der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL fanden zusammen mit einem internationalen Forscherteam heraus, wie stark klimatische Extreme die Verbreitungsgebiete von Baumarten verändern. Bisher ging man davon aus, dass Veränderungen der mittleren Jahrestemperatur oder des mittleren Jahresniederschlags zuverlässige Indikatoren dafür sind, dass Baumarten ein neues Verbreitungsgebiet besiedeln. In einer in der Zeitschrift PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences) veröffentlichten Studie zeigen Wissenschaftler der WSL, der University of Tromsø, der Utah State University, der Université Joseph Fourier Grenoble und der Universität Lausanne nun, dass nicht nur die höhere Mitteltemperatur, sondern auch klimatische Extremereignisse dafür verantwortlich sind, dass in einzelnen Regionen oder Höhenlagen Baumarten verschwinden. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass vor allem ausgeprägte Dürreperioden im Sommer sowie starke Fröste im Winter und im späten Frühjahr das Überleben einzelner Baumarten erschweren oder sogar unmöglich machen.
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