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15.3.10

Neues Infoblatt zur Edelkastanie

15.03.10

Die Interessengemeinschaft Edelkastanie hat ihr Informationsfaltblatt zur Edelkastanie (Castanea sativa) überarbeitet und neu aufgelegt. Es gibt einen kurzen Überblick über die Baumart Edelkastanie, ihre Kulturgeschichte, ihr Vorkommen in Deutschland, Anbau und Nutzung sowie ihre Gefährdung. Darüber hinaus informiert es über die Ziele der 2005 gegründeten IG Edelkastanie. Mehr Informationen auch unter www.ig-edelkastanie.de.

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12.3.10

Baumhaus im Westfalenpark eröffnet

12.03.10

Der Westfalenpark Dortmund ist ein elementarer Bestandteil der Spielleitplanung in der Stadt. Auf dem Robinsonspielplatz wurde Ende letzten Jahres in der Krone einer Kastanie ein neues Baumhaus eröffnet. Damit der ausgewählte Baum die Eingriffe schadlos überstehen kann, wurden ein Baumgutachter und Baumkletterer als Fachleute hinzugezogen. Zentrum der Robinienholzkonstruktion sind zwei Plattformen direkt am Baum. Das untere Nest befindet sich in vier Metern Höhe, die zweite Ebene in etwa sieben Metern. Die Konstruktion erinnert optisch an ein Elsternnest. Alle Hölzer wurden kunstvoll in die Stamm- bzw. Astgabeln gelegt, das heißt nur untereinander, nicht aber mit der Kastanie verschraubt. Der Baum blieb folglich unverletzt.

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10.3.10

EAC kooperiert mit ELCA

10.03.10

Die European Landscape Contractors Association (ELCA) ist weiterhin auf Expansionskurs. Wie die ELCA im Januar mitteilte, wurde nun auch Malta mit dem nationalen Verband „Environmental Landscapes Consortium Limited“ offiziell als Mitgliedsland aufgenommen. Die Europäische Gemeinschaft der Landschaftsgärtner umfasst damit bereits 21 Mitgliedsstaaten mit insgesamt über 70.000 Betrieben. Nach einer inzwischen erfolgten Satzungsänderung kann die ELCA nunmehr auch dem Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau nahestehende Organisationen als assoziierte Partner aufnehmen. So zählt das European Arboricultural Council (EAC) seit Ende 2009 zu den jüngsten assoziierten ELCA-Mitgliedern, wie die Partner-Verbände aus China, Japan, Kanada und die Vereinigten Staaten von Amerika . Die europäische Baumpflege-Organisation EAC, in der nationale Baumpflege-Verbände aus 21 Ländern vertreten sind, kooperiert nun mit der ELCA. Weitere Informationen über die ELCA unter www.elca.info.

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8.3.10

Baumschutzverordnung verlängert

8.03.10

Wie das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg mitteilt, wurde die Baumschutzverordnung des Landes für ein Jahr verlängert. Sie gilt nun bis zum 31. Dezember 2010. Seit dem 29. Juni 2004 gilt diese Verordnung über die Erhaltung, die Pflege und den Schutz von Bäumen im Land Brandenburg („Brandenburgische Baumschutzverordnung – BbgBaumSchV”). Sie habe vielerorts erhebliche Erleichterungen und eine Bürokratie-Entlastung mit sich gebracht und einen Baumschutz gewährt. Mit der Reduzierung des Verwaltungsaufwands wurden wesentliche Entlastungseffekte für die Behörden bewirkt. Die Änderung der Baumschutzverordnung ist im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, Teil II, Nummer 48 vom 21. Dezember 2009 veröffentlicht. Die Baumschutzverordnung des Landes kann nach wie vor durch eigene Verordnungen der Landkreise und kreisfreien Städte bzw. Satzungen der Ämter, Städte und Gemeinden ersetzt werden.

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6.3.10

Neue Allee für Augusta-Anlage

6.03.10

Die Platanen in Mannheims bekannter Augusta-Anlage sind so krank, dass sie ausgetauscht werden sollen. Die zur Reichsgartenschau 1907 entstandene Augusta-Anlage in Mannheim mit der etwa einen Kilometer langen vierreihigen Platanenreihe und dem Blick auf den Wasserturm gilt als einer der deutschlandweit repräsentativsten Stadteingänge. Diese Platanen sind heute aber so krank, dass sie nicht mehr gerettet werden können. Prof. Dr. Dirk Dujesiefken, Leiter des Hamburger Instituts für Baumpflege, kam bei seinem baumbiologischen Gutachten zu diesem Ergebnis. Es wurde Anfang Dezember in Mannheim bei einem Ortstermin sowie im Ausschuss für Umwelt und Technik des Gemeinderates vorgestellt. Ein Erhalt der betreffenden Bäume sei nicht mehr möglich. Nach Aussage von Mannheims Bürgermeister Lothar Quast ist beabsichtigt, die Allee durch neue, zwischen sieben und neun Meter hohe Bäume zu ersetzen. Ferner sind Bodenverbesserungen vorgesehen. Etwa vier Millionen Euro wären für die Maßnahme laut erster Schätzung zu veranschlagen.

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4.3.10

Gelbdrucke: Baumkontrollrichtlinie und Baumpflanzungen

4.03.10

Die erste Ausgabe der FLL-„Baumkontrollrichtlinien“ von 2004 wurde überarbeitet. Dabei wurden die Inhalte des Regelwerks in der praktischen Anwendung überprüft und gegebenenfalls durch neue Erkenntnisse ergänzt. Wie die FLL mitteilt, liegt jetzt die überarbeitete Baumkontrollrichtlinie als Gelbdruck vor. Im Rahmen eines offiziellen Einspruchsverfahrens noch bis zum 28.04.2010 können Interessierte den Gelbdruck bei der FLL anfordern und ihre Einsprüche geltend machen. Ebenfalls liegt der Gelbdruck der überarbeiteten FLL-„Empfehlungen für Baumpflanzungen – Teil 2: Standortvorbereitungen für Neupflanzungen; Pflanzgruben und Wurzelraumerweiterung, Bauweisen und Substrate“ vor. Hier läuft das Einspruchsverfahren noch bis zum 21.04.10. Weitere Informationen unter www.fll.de.

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2.3.10

16. VTA-Spezialseminar

2.03.10

Das 16. VTA-Spezialseminar „Messen und beurteilen am Baum” findet am 4. und 5. Mai 2010 im Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt in Karlsruhe statt. Am ersten Tag gibt Prof. Dr. Claus Mattheck den aktuellen Stand der VTA-Methode wieder, Prof. Dr. Oliver Kraft zeigt die Brücke der Volksmechanik zwischen Naturwissenschaften und Baumdiagnose auf. Dr. Karlheinz Weber und Prof. Mattheck referieren über die Zugdreiecke in Kronenformen mit und ohne Windschur und über die Zusatzbelastung der Krone durch Regen. Weiteres Thema: die biomechanische Nähe aus Massariabruch und Sommerbruch. Der zweite Tag beginnt mit einer Vorstellung eigener Erfahrungen mit den neuen IML-Geräten, die umfangreichere Möglichkeiten der eingehenden Untersuchung bieten, ohne den Aufwand wesentlich zu erhöhen. Dr. Weber stellt eine Methode zur Altersbestimmung von mehrjährigen Pilzfruchtkörpern vor. Die Vorträge werden ergänzt von einer wissenschaftlichen Posterausstellung und einer Pilzfruchtkörperpräsentation. Weitere Informationen unter www.vtaseminare.de.

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28.2.10

Uhlenberg weiht Allee in Israel ein

28.02.10

Der nordrhein-westfälische Umwelt- und Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg hat im Dezember in Lehavim am nördlichen Rand der Negev-Wüste in Israel die „Nordrhein-Westfalen-Allee” eingeweiht. Die von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers zum 60-jährigen Bestehen Israels 2008 als weiteres Zeichen der Versöhnung initiierte Allee führt direkt zum „Wald der deutschen Länder“. Die 100 Meter lange Baumreihe wurde vom Land Nordrhein-Westfalen gestiftet und vom Jüdischen Nationalfonds gepflanzt. Für den Wald der deutschen Länder und andere Projekte wurden vom Jüdischen Nationalfonds (KKL-JNF), der nach eigenen Worten größten Umweltorganisation Israels, bereits mehr als 500.000 Bäume in die Negev-Wüste gepflanzt.

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26.2.10

Augsburg: Messe mit Aktionen

26.02.10

Die Messe der Deutschen Baumpflegetage in Augsburg war bis vor zwei Jahren noch eine Fachausstellung zur Tagung. Mit dem Umzug in die Messe Augsburg im Jahr 2009 hat dieser Veranstaltungsteil ein größeres Gewicht bekommen und wurde als eigenständiger Teil der Tagung konzipiert. Hier besteht für Mitarbeiter von Firmen und Behörden die Möglichkeit, sich über Produkte und Dienstleistungen umfassend zu informieren. In diesem Jahr wird hier zusätzlich eine Aktionsfläche sein: Unter der Leitung des diesjährigen Kooperationspartners KWF (Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik) gibt es Vorführungen zur Arbeitssicherheit, zum Beispiel das Sägen unter Spannung, sowie zur PSA (Persönliche Schutzausrüstung). Für Tagungsteilnehmer wird zudem ein Kletterwettbewerb (Footlock) angeboten. Vom 27. bis 29. April 2010 kann die Messe der Deutschen Baumpflegetage jeden Tag ab 8.00 Uhr besucht werden. Informationen zur gesamten Tagung finden Sie unter www.forum-baumpflege.de.

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24.2.10

Tagung zur Vogel-Kirsche

24.02.10

Die Stiftung Menschen für Bäume lädt am 21. und 22. April 2010 zu der Tagung zum diesjährigen „Baum des Jahres”, der Vogel-Kirsche (Prunus avium L.) nach Witzenhausen ein. Auf dem Programm stehen unter anderem folgende Vorträge: „Entwicklung des Süßkirschenanbaus in Witzenhausen”, „Forstgenetische Ressourcen der Wildkirsche”, „Erfassung und Erhaltung von Süßkirschen in Witzenhausen” sowie „Schönes und Interessantes rund um die Kirsche”. Am zweiten Tag führt eine ganztätige Exkursion in die Kirschenanbaugebiete rund um Witzenhausen, in die Versuchsanlage Wendershausen und zu interessanten Vogelkirschen im Waldbestand. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Consortium Deutscher Baumschulen (CDB), Hessen Forst, dem Landesbetrieb Landwirtschaft Kassel, der Stadt Witzenhausen und dem Tropengewächshaus/der Universität Kassel statt. Anmeldung zu der Tagung bis zum 15. April 2010 bei der Pro Witzenhausen GmbH, http://www.witzenhausen.de/, oder unter http://www.baum-des-jahres.de/.

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22.2.10

Forschungslabor Eichenwald

22.02.10

36.000 Eichen wurden Anfang Dezember 2009 nahe Ingolstadt gesetzt, zusammen ergeben sie den Startschuss für eine besondere Forschungsinitiative: In Kooperation mit den Bayerischen Staatsforsten und dem Lehrstuhl für Waldwachstumskunde der Technischen Universität München hat Audi das Wissenschaftsprojekt „CO2-Speicher Eichenwald“ ins Leben gerufen. Das durch die Technische Universität München geleitete Projekt soll herausfinden, welche Wechselwirkungen zwischen den Lebensbedingungen des Baumes, seinem CO2-Bindungspotenzial und der durch ihn geschaffenen biologischen Vielfalt bestehen. Die teilnehmenden Wissenschaftler erhoffen sich dadurch wichtige Erkenntnisse im Hinblick auf die Zukunft unserer Wälder, Klimaschutz und Biodiversität.

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20.2.10

Erfolgreiche ETT-Prüfung

20.02.10

Erneut fand im Dezember 2009 ein erfolgreicher Abschluss zum European Tree Technician durch das E.T.C. statt, diesmal an der Firmenzentrale im saarländischen Blieskastel. Im August 2009 begann zum ersten Mal im Saarland die Ausbildung zum European Tree Technician. Über fünf Modulblöcke von je einer Woche erlernten die angehenden ETTs erweiterte Botanik, Gehölzkunde, Bodenkunde und Baumpflege. Neu waren die Bereiche Gehölzwertermittlung und Baumschadensdiagnose sowie Recht und der Schwerpunkt Kalkulation und Ausschreibungswesen.

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18.2.10

Der Baumwert zwischen Maßlosigkeit und Geringschätzung

18.02.10

Im Vordergrund des 27. Treffens zur Methode Koch am Runden Tisch, das am 28. November 2009 in Tecklenburg stattfand, standen zwei Themen: Der Ausgang des Berufungsverfahrens gegen das beim 25. Treffen besprochene Holzwert-Urteil des LG Schwerin und die große Diskrepanz zwischen zwei aktuellen Gutachten über eine gefällte Kiefer nach der Methode Koch. Helge Breloer berichtet darüber ausführlich in der Februar-Ausgabe der BaumZeitung.

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16.2.10

Versuchsanlage zu Wurzelwuchs

16.02.10

Das IKT, Institut für Unterirdische Infrastruktur (Gelsenkirchen), hat Ende November eine neuartige Versuchsanlage am Waldfriedhof Dodesheide in Osnabrück gestartet, um zu untersuchen, wie sich unkontrollierter Wurzelwuchs durch geeignete Bodenbeschaffenheiten verhindert lässt. Insgesamt 21 ausgewachsene Bäume werden an den Rand des Waldfriedhofs Dodesheide verpflanzt. Zunächst müssen die Wurzeln der Testbäume in den unterschiedlich angereicherten Böden verwachsen. In einem zweiten Schritt werden dann exemplarisch Rohre verlegt, um die Reaktion der Pflanzen auf Böden und Leitungen zu testen.

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14.2.10

Fachwissen zu Baumwurzeln

14.02.10

Bereits zum 10. Mal hatte Bott Begrünungssysteme zu seinem Grünen Fachseminar nach Heidelberg geladen. Im Mittelpunkt des Seminars am 22. September 2009 standen Vorträge zum Wurzelraum und zur Wurzelentwicklung von Stadtbäumen. Einen geeigneten Schutz der Rohrverbindung vorausgesetzt, gebe es keinen Grund, Bäume nicht in den Grabenraum tief liegender Kanäle einwurzeln zu lassen, so Prof. Dr. Thomas Stützel von der Ruhr Universität Bochum. Man könne ihnen gerade dort weiteren Wurzelraum schaffen, der in Städten fast immer sehr knapp bemessen sei. Stützel sieht dies als eine sinnvolle Maßnahme für besseres Stadtgrün an, weil beschränkter Wurzelraum einer der wichtigsten Gründe für schlechten Wuchs, Kronenschäden sowie für Schäden an Belägen ist. Einen ausführlichen Seminarbericht lesen Sie in der Februar-Ausgabe der BaumZeitung.

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12.2.10

Das Grüne Berlin

12.02.10

Berlin verfügt über mehr als 2.500 öffentliche Grün- und Erholungsanlagen mit insgesamt rund 6.400 Hektar Fläche sowie rund 425.000 Straßenbäume. Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat im September 2009 eine Broschüre herausgegeben, die sich den Grünflächen und „grünen Orten” der Stadt widmet. Die zweisprachig in Deutsch und Englisch gehaltene Broschüre stellt auf 64 Seiten die zahlreichen Erholungsparks mit vielen Fotos und Kartenausschnitten vor. Sie ist kostenlos zu bestellen per E-Mail: broschuerenstelle @senstadt.berlin.de. Unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/ ist sie auch als Download zu finden.

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18.1.10

Bäume erkennen im Winter

18.01.2010

Am Sonntag, den 31. Januar 2010 bietet der Botanische Sondergarten Wandsbek (Hamburg) eine Führung zur Baumbestimmung im Winter an. Bei Regenwetter findet diese Gartenwissen-Führung im Gewächshaus statt, mit einem abschließenden kurzen Rundgang. Weitere Informationen und Anmeldung: www.botanischer-sondergarten.hamburg.de.

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16.1.10

Klima-Extreme beeinflussen Verbreitung der Baumarten

16.01.10

Wissenschaftler der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL fanden zusammen mit einem internationalen Forscherteam heraus, wie stark klimatische Extreme die Verbreitungsgebiete von Baumarten verändern. Bisher ging man davon aus, dass Veränderungen der mittleren Jahrestemperatur oder des mittleren Jahresniederschlags zuverlässige Indikatoren dafür sind, dass Baumarten ein neues Verbreitungsgebiet besiedeln. In einer in der Zeitschrift PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences) veröffentlichten Studie zeigen Wissenschaftler der WSL, der University of Tromsø, der Utah State University, der Université Joseph Fourier Grenoble und der Universität Lausanne nun, dass nicht nur die höhere Mitteltemperatur, sondern auch klimatische Extremereignisse dafür verantwortlich sind, dass in einzelnen Regionen oder Höhenlagen Baumarten verschwinden. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass vor allem ausgeprägte Dürreperioden im Sommer sowie starke Fröste im Winter und im späten Frühjahr das Überleben einzelner Baumarten erschweren oder sogar unmöglich machen.

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14.1.10

Wie deutsche Wälder zum Klimaschutz beitragen

14.01.10

Auf einer Pressekonferenz am 9. Oktober 2009 in Frankfurt/Main haben das Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) und das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher und dem Deutschen Forstwirtschaftsrat die Ergebnisse der aktuellen Inventurstudie der deutschen Wälder vorgestellt. Die Inventurstudie wurde initiiert, um eine Aussage über die Speicherung von CO2 in deutschen Wäldern als Klimaschutzmaßnahme im Rahmen des Kyoto-Protokolls zu treffen. Die Auswertung ergab eine Speicherung von 120 Tonnen Kohlenstoff je Hektar. Zusätzlich waren im Totholz 3,25 Tonnen je Hektar gebunden. Bilanziert man die Kohlenstoffspeicherleistung der Deutschen Wälder für den Zeitraum 2002 bis 2008, dann beträgt die Gesamtwirkung 4,7 Millionen Tonnen Kohlenstoff pro Jahr.

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12.1.10

Entschlüsselung der Rotfäule

12.01.10

Für die Identifikation der Genomsequenz des Rotfäule-Pilzes (Heterobasidion annosum) geht der Alfred-Töpfer-Preis 2009 für Agrar, Forst und Naturschutz an Prof. Dr. Jan Stenlid (S-Uppsala). Die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung der Alfred-Töpfer-Stiftung honoriert beispielhafte Forschungs- oder Arbeitsansätze in Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft. Prof. Dr. Stenlid, Professer für Forstpathologie, erforscht seit Jahren die Krankheiten an Bäumen. Die Rotfäule befällt Nadelbäume, von denen Fichten und Douglasien besonders schwer betroffen sind. Mehr dazu unter www.toepfer-fvs.de.

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11.1.10

Termine für Geprüften Fachagrarwirt Baumpflege

11.01.2010

Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau bietet auch in 2010 eine Prüfung zum „Geprüften Fachagrarwirt Baumpflege und Baumsanierung” an. Der erste Prüfungsteil findet am 21./22. Mai statt, der zweite Teil am 18./19. Juni. Prüfungsort ist die Nürnberger Schule in Altdorf - Rasch. Anträge auf Zulassung sind bis spätestens 30. Januar 2010 bei der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Fachzentrum Bildung einzureichen. Weitere Informationen und das Anmeldeformular sind unter www.lwg.bayern.de/bildung zu finden.

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10.1.10

Pilzfächer über 44 Baumpilze

10.01.10

Holz zerstörende Pilze beeinflussen massiv die Stand- und Bruchsicherheit von Bäumen. Es ist deshalb besonders wichtig, Pilze richtig bestimmen und deren negative Auswirkungen auf den Baum abschätzen zu können. Der „Pilzfächer“ ist dabei eine erste, einfache Bestimmungshilfe. Die zahlreichen Farbfotos und einfachen Erklärungen sollen für die 44 im Fächer dargestellten Schadpilze zur Bestimmung reichen und erste Hinweise über die Gefährlichkeit geben. Für spezielle Fragestellungen ist weiterführende Fachliteratur zu empfehlen. Der Pilzfächer kann für 13,50 Euro plus Versandkosten bestellt werden bei: BFW-Bibliothek; E-Mail: bibliothek@bfw.gv.at, Tel.: 0043-1878381216

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8.1.10

Pseudomonas-Schnelltest

8.01.10

Wie das Institut für Baumpflege Hamburg mitteilt, steht der Fachwelt jetzt ein Pseudomonas-Schnelltest zur Verfügung. Seit einigen Jahren zeigt die Rosskastanie eine neuartige Rindenkrankheit, die von dem Bakterium Pseudomonas syringae pv. aesculi verursacht wird. Die auffälligsten Symptome sind Rindennekrosen und dunkle Schleimfluss-flecken auf der Rinde. Der Nachweis von Pseudomonas syringae pv. aesculi war bislang äußerst zeitaufwändig und teuer. Um für die Praxis eine schnelle Diagnose für diese Krankheit zu ermöglichen, wurde am Institut für Holztechnologie und Holzbiologie der Universität Hamburg zusammen mit dem Institut für Baumpflege Hamburg ein Schnelltest erarbeitet. Die Methodik wurde inzwischen in der Zeitschrift Forest Pathology veröffentlicht und steht damit der Fachwelt als Analysemethode zur Verfügung: Schmidt, O.; Moreth, U.; Dujesiefken, D.; Stobbe, H.; Gaiser, O., 2009: Fast molecular detection of Pseudomonas syringae pv. aesculi in diseased horse chestnut trees. For. Path. 39, 343-348.

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6.1.10

Umgang mit historischen Alleen

6.01.10

Historische Alleen stehen oft im Spannungsfeld zwischen Denkmalpflege, Naturschutz und Verkehrssicherheit. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat dazu ein Modellprojekt gefördert mit dem Titel „Schutz und Pflege historischer Alleen in Schleswig-Holstein“. An dem Forschungsprojekt, das von 2005 bis 2009 lief, waren das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (LLUR), das Landesamt für Denkmalpflege (LfD) sowie das Institut für Baumpflege Hamburg als Projektpartner beteiligt. Am Beispiel von sechs historischen Alleen wurden erstmals baumbiologische, ökologische und denkmalpflegerische Methoden gleichermaßen angewandt, um die Bedeutung solcher Alleen zu untersuchen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wurden Schutz- und Pflegemaßnahmen erarbeitet. Der nun vorliegende Abschlussbericht stellt diese Maßnahmen vor, die modellhaft für den Erhalt aller alten Bäume und historischer Alleen stehen. Die 230 Seiten starke Publikation mit zahlreichen farbigen Abbildungen und Karten ist zu beziehen über das LLUR, Tel.: 04347-704-0, www.llur.schleswig-holstein.de.

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4.1.10

Neue Allee in Brandenburg

4.01.10

Die inzwischen zehnte Nachpflanzaktion im Rahmen der Kampagne „Deutsche Alleen – durch nichts zu ersetzen“ fand Mitte September in Joachimsthal, mitten im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin statt. Das Biosphärenreservat hat 530 Kilometer Alleen und widmet sich seit langem dem Erhalt und auch der Neupflanzung von Alleen. Mit der Pflanzung am Ortseingang von Joachimsthal hat sich die Zahl der Alleenmeter um weitere 650 erhöht.

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2.1.10

Deutsche Baumpflegetage 2010

2.01.10

Im kommenden Jahr werden die Deutschen Baumpflegetage in Augsburg vom 27. bis 29. April 2010 stattfinden. Die Fachpartner dieser Tagung sind die Gartenbau-Berufsgenossenschaft sowie das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e. V. (KWF). Die Arbeitssicherheit in der Baumpflege wird im Kletterforum sowie an allen drei Tagen mit vielen praktischen Vorführungen in der Halle sowie im Außengelände ein Schwerpunkt sein. In der vergrößerten Halle der Messe Augsburg wird zusätzlich auch ein Kletterwettbewerb für Tagungsteilnehmer stattfinden. Die weiteren Themen der Tagung sind „Bäume und Klimawandel“ sowie „Baumgesundheit und Baumkrankheiten“. Das ausführliche Programm der Tagung finden Sie auf der Homepage des Veranstalters Forum Baumpflege unter www.deutsche-baumpflegetage.de.

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