9.4.10

Schutz vor Zecken

9.04.2010

Der harte Winter hat den Zecken nicht geschadet, darauf weist die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) hin. Zudem breiten sich die von Zecken übertragenen Krankheiten Borreliose und FSME weiter aus. Die Gefahr, nach einem Zeckenstich zu erkranken, werde in Deutschland immer größer. In den FSME-Gebieten sind bis zu fünf Prozent der Zecken mit FSME-Viren infiziert. Da sich die Erreger der FSME in den Speicheldrüsen befinden, infizieren sie den Wirt sofort. An der Frühsommer-Hirnhautentzündung (FSME) erkrankten im letzten Jahr 305 Personen. Bis zu 240 000 Menschen infizieren sich pro Jahr in Deutschland mit Borreliose, zwischen 60 000 und 80 000 erkranken daran. Inzwischen ist bundesweit fast jede dritte Zecke mit Borreliose infiziert. Da sich die Borrelien im Mitteldarm der Zecke befinden, findet keine Infektion in den ersten 12 bis 24 Stunden nach Saugbeginn statt. Hier ist eine schnelle Entfernung der Zecke sehr wichtig. Weitere Informationen: www.sdw.de

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