Wie deutsche Wälder zum Klimaschutz beitragen
14.01.10
Auf einer Pressekonferenz am 9. Oktober 2009 in Frankfurt/Main haben das Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) und das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher und dem Deutschen Forstwirtschaftsrat die Ergebnisse der aktuellen Inventurstudie der deutschen Wälder vorgestellt. Die Inventurstudie wurde initiiert, um eine Aussage über die Speicherung von CO2 in deutschen Wäldern als Klimaschutzmaßnahme im Rahmen des Kyoto-Protokolls zu treffen. Die Auswertung ergab eine Speicherung von 120 Tonnen Kohlenstoff je Hektar. Zusätzlich waren im Totholz 3,25 Tonnen je Hektar gebunden. Bilanziert man die Kohlenstoffspeicherleistung der Deutschen Wälder für den Zeitraum 2002 bis 2008, dann beträgt die Gesamtwirkung 4,7 Millionen Tonnen Kohlenstoff pro Jahr.
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