25.11.09

Bewaldung der Sahara könnte Erde abkühlen

25.11.09

Wenn große Wüsten wie etwa die Sahara und Australien mit Bäumen bepflanzt und bewässert werden, könnte das die Lufttemperatur dieser Regionen um bis zu acht Grad senken. Diesen Vorschlag zur Bremsung des Klimawandels liefern US-Forscher in der Septemberausgabe der Zeitschrift „Climatic Change”. Acht Mrd. Tonnen Kohlenstoff pro Jahr könnten ihren Berechnungen zufolge durch Wüstenbewaldung absorbiert werden. Zugleich würden Wolken entstehen, die Sonnenlicht ins All zurückwerfen und jährlich für 700 bis 1.200 Millimeter Regenfälle sorgen.
Grundlage der Überlegung bildet die Entsalzung von Meerwasser durch Pflanzen mit Osmoseumkehr. Über Pumpen und Rohre gelange dieses Wasser direkt an die Wurzeln neu gepflanzter Bäume, um somit Verluste durch Verdunsten oder Versickern zu minimieren. Eukalyptus und andere Baumarten, die hitzetolerant sind und besonders schnell wachsen, würden sich für solche Wälder am besten eignen.

Labels: