26.4.08

Stabile Wälder mit Douglasie

Für Forstminister Josef Miller liegt die Zukunft der bayerischen Wälder in einer gesunden Baumarten-Mischung. Neben heimischen Baumarten wie Buche, Eiche und Tanne könnten künftig auch Bäume aus anderen Regionen der Welt eine größere Rolle spielen, sagte er bei einer Fachtagung der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) in Freising zur Douglasie und ihren Perspektiven Ende Februar. Bei keiner anderen wirtschaftlich genutzten „Gastbaumart“ verfüge Bayern über eine so umfangreiche Anbauerfahrung wie bei der Douglasie. Für den ursprünglich in Nordamerika beheimateten Baum sprechen seine relativ große Hitze- und Trockenheitstoleranz sowie die Stabilität bei Stürmen, seine hohen Wuchsleistungen und sein wertvolles Holz, so die LWF. Im Vergleich zu Fichte oder Tanne wachse die Douglasie auf geeigneten Standorten teilweise doppelt so schnell. Allerdings sei sie je nach Unterart gegenüber Schädlingen und Pilzen stärker anfällig.

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