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Forschungsforum zum Stadtgrün 2025

28.04.10

Am 4. und 5. Februar 2010 fand in der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim zum zweiten Mal das „Forschungsforum Landschaft” statt. Organisiert wurde es unter Federführung der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung und Landschaftsbau (FLL). FLL-Präsident Dr. Karl-Heinz Kerstjens begrüßte fast 80 Teilnehmende, die zum Leitthema „Stadtgrün 2025 – Chancen und Herausforderungen” gekommen waren. Die Referenten präsentierten und diskutierten neue Forschungsergebnisse zu Stadtgrün im Klimawandel, Wissenschaftsmanagement und die Umsetzung umweltbezogener EU-Richtlinien in die deutsche Rechtspraxis. Mehr dazu lesen Sie in der April-Ausgabe der BaumZeitung.

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26.4.10

Baumfällungen in Hausgärten sind ganzjährig erlaubt

26.04.10

Wie der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau am 15. März mitteilt, erreichte er in Bezug auf das neue Bundesnaturschutzgesetz Handlungssicherheit für GaLaBau-Betriebe. Der BGL habe erreicht, dass jetzt die Definition des Begriffs „gärtnerisch genutzte Grundflächen“ im Bundesnaturschutzgesetz analog dem Pflanzenschutzrecht vorgenommen wurde. „Somit gehören auch Hausgärten zu den ,gärtnerisch genutzten Grundflächen‘“, erläutert BGL-Präsident Hanns-Jürgen Redeker. Und diese Flächen fallen nicht unter den Verbotszeitraum für Baumfällungen und das auf den Stock Setzen von Gehölzen.

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24.4.10

Baumpflegemaßnahmen sind ganzjährig gestattet

24.04.10

Die Qualitätsgemeinschaft Baumpflege und Baumsanierung (QBB) übt Kritik am Umgang mit dem neuen Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG). Die Vorschriften für den Schnitt von Bäumen würden teilweise unvollständig oder missverständlich kommuniziert, was zu einer Verunsicherung in der Branche führe. Die QBB betont, dass in dem neuen BNatSchG ganzjährige Baumpflegemaßnahmen eindeutig gestattet sind. Zwar dürfen Bäume nur zwischen Anfang Oktober und Ende Februar gefällt und Sträucher in dieser Zeit auf den Stock gesetzt werden. Notwendige Maßnahmen zur Verkehrssicherung sind jedoch auch im Frühjahr und Sommer ebenso gestattet wie die für die Erhaltung von Bäumen und Sträuchern wichtigen Formschnitte und Pflegemaßnahmen. So sei der Pflegeschnitt im Kronenbereich von Bäumen im Sommer nicht nur erlaubt, sondern wird von der QBB auch ausdrücklich empfohlen.

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23.4.10

20. Baum- und Bodenseminar in Jena

22.04.10

Ein rundes Jubiläum konnten die Veranstalter des Baum- und Bodenseminars in Jena, das Sachverständigenbüro R. Dengler/Deritec (Lauf a. d. Pegnitz) und die Stadt Jena, in diesem Jahr feiern. Vom 23. bis 25. Februar fand es zum 20. Mal statt. Mit rund 120 Teilnehmern war es wie gewohnt gut besucht. Die gute Resonanz schreibt Roland Dengler vor allem dem hohen Praxisbezug des Seminars zu und auch der „menschliche Aspekt” und persönliche fachliche Austausch komme nicht zu kurz. Zum Einstieg stellte Dengler wieder einige interessante Fälle aus seiner gutachterlichen Praxis vor, so beispielsweise einen „Grenzfall der Erhaltung” bei einer stark fäulegeschädigten Gerichtslinde. Prof. Dr. Hartmut Balder von der Beuth Hochschule Berlin stellte unter anderem das ISA-Projekt „Grünes Labor” in Coburg vor, bei dem es um Langzeituntersuchungen zur Gehölzverwendung geht. Das Projekt wurde 1999 eröffnet, in diesem Jahr soll die Endauswertung erfolgen.

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16.4.10

Eichen-Jahrringe zeigen Sommerklima der letzten 1000 Jahre

16.04.2010

In einer aktuellen Studie haben schweizerische und deutsche Wissenschaftler unter Beteiligung der Universität Gießen erstmals anhand von Eichen-Jahrringen das Klima der letzten 1000 Jahre in Mitteleuropa untersucht. Die Studie ist in der Fachzeitschrift „Quaternary Science Reviews” erschienen. Erstautor ist Dr. Ulf Büntgen von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in Birmensdorf bei Zürich. Neben weiteren Wissenschaftlern war von Seiten der Justus-Liebig-Universität Prof. Dr. Jürg Luterbacher an der umfangreichen Untersuchung von 953 historischen und lebenden Eichen aus Nordhessen und Südniedersachsen beteiligt. Die Wissenschaftler konnten sich auf einen einmaligen Dateinsatz aus 135.000 individuellen Jahrring-Breitenmessungen aus den Jahren 996 bis 2005 berufen.

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13.4.10

Waldvermehrungsaktion

13.04.2010

Der Rhein-Kreis Neuss, einer der waldärmsten Landkreise in Deutschland, bemüht sich seit Jahren im Rahmen seiner Waldvermehrungsaktion „Ein Herz für Bäume“, die Waldfläche im Kreisgebiet zu erhöhen. Am 19.03.2010, in enger Verbindung zum „Internationalen Tag des Waldes“, am 21.03., pflanzten Schüler und Schülerinnen der Klasse 3 b der Jacobus-Grundschule im Grevenbroicher Stadtteil Neukirchen Bäume auf einer ehemaligen Ackerfläche in der Neukirchener Heide. Auf der Fläche wurden 2.500 Buchen gepflanzt und zusätzlich je 50 Exemplare der Straucharten: Heckenkirsche, Hartriegel, Weißdorn, Pfaffenhütchen und Schneeball sowie je 20 Vogelkirschen und Hainbuchen. Die Kinder wurden dabei unterstützt von Grevenbroichs Bürgermeisterin Ursula Kwasny, Jürgen Steinmetz (Vertreter des Landrates des Rhein-Kreises Neuss), Berthold Willems (Filialleiter der Fielmann AG Grevenbroich) und Dr. Christoph Abs, Projektleiter Wald in Not der DBU Naturerbe GmbH.

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9.4.10

Schutz vor Zecken

9.04.2010

Der harte Winter hat den Zecken nicht geschadet, darauf weist die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) hin. Zudem breiten sich die von Zecken übertragenen Krankheiten Borreliose und FSME weiter aus. Die Gefahr, nach einem Zeckenstich zu erkranken, werde in Deutschland immer größer. In den FSME-Gebieten sind bis zu fünf Prozent der Zecken mit FSME-Viren infiziert. Da sich die Erreger der FSME in den Speicheldrüsen befinden, infizieren sie den Wirt sofort. An der Frühsommer-Hirnhautentzündung (FSME) erkrankten im letzten Jahr 305 Personen. Bis zu 240 000 Menschen infizieren sich pro Jahr in Deutschland mit Borreliose, zwischen 60 000 und 80 000 erkranken daran. Inzwischen ist bundesweit fast jede dritte Zecke mit Borreliose infiziert. Da sich die Borrelien im Mitteldarm der Zecke befinden, findet keine Infektion in den ersten 12 bis 24 Stunden nach Saugbeginn statt. Hier ist eine schnelle Entfernung der Zecke sehr wichtig. Weitere Informationen: www.sdw.de

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6.4.10

Zwei neue Alleen eingeweiht

6.04.2010

Nordrhein-Westfalens Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat zwei neue Alleen eingeweiht: Am 24.02. begutachtete er 119 Winterlinden, die auf 700 Meter am Klostermühlenweg in Hamm-Bockum-Hövel gepflanzt wurden. Der Klostermühlenweg verbindet das Stadtgebiet Hamm mit dem Münsterland Richtung Herben und Drensteinfurt und ist Teil des Radverkehrsnetzes Nordrhein-Westfalen. Am 18.03. weihte er in Legden die 106. Allee des Alleen-Programms der NRW-Landesregierung ein. An einem Wirtschaftsweg an der Asbecker Straße wurden 80 Hainbuchen auf einer Länge von 360 Metern auf beiden Seiten des Weges gepflanzt. Die neue Allee schließt an die bereits bestehende Allee zum Mühlenbach an. Weitere Informationen zur Alleen-Initiative und zur nordrhein-westfälischen Route der Deutschen Alleenstraße unter www.alleen.nrw.de.

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3.4.10

Waldbäume mit innerer Uhr

3.04.2010

Wissenschaftler der Universität Basel erforschen die „innere Uhr” von Waldbäumen, die diesen sagt, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um auszutreiben. Die Uhr schützt die Waldbäume vor zu frühem Sprießen - beispielsweise bei zufällig warmem Februar- und Märzwetter. Im Gegensatz dazu verfügen ihre zumeist exotischen Kollegen in den Gärten und Parks nicht über diese biologische „Versicherung” und beginnen bei entsprechender Wärme zu blühen - mit oft fatalen Folgen. Damit weisen die Forscher die Annahme zurück, dass ein wärmeres Klima in jedem Fall die Vegetation im Frühjahr fördert, wie sie im "Science"-Magazin vom 19.3.2010 schreiben.

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31.3.10

Aktionen am Tag des Baumes

31.03.2010

Der Baum des Jahres 2010 ist die Vogel-Kirsche, und am 25. April ist es wieder so weit: Die Menschen für Bäume - Dr. Silvius Wodarz Stiftung ruft mit dem Kuratorium Baum des Jahres große und kleine Leute zu Aktionen zum Baum des Jahres auf. Originelle Ideen sind gefragt und werden belohnt: Teilen Sie der Stiftung Ihre Ideen in Wort und Bild am einfachsten per E-Mail an info@baum-des-jahres.de mit. Auf die originellsten Beiträge warten Preise und sie werden online veröffentlicht. Wie bereits im vergangenen Jahr wird die Aktion von vielen Einrichtungen und namhaften Persönlichkeiten wie den Wald- und Naturkindergärten, dem Deutschen Forstverein, dem Bund deutscher Forstleute, von Waldbesitzern, der Stiftung Wald und Wild und vielen anderen unterstützt.

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22.3.10

Wald-Lebensräume

22.03.10

Das neue aid-Heft „Wald-Lebensräume” gibt einen Einblick in die Vielfalt der Wälder. Vorgestellt werden auf 140 Seiten besonders interessante und wichtige Waldstrukturen, von den unterschiedlichen Typen naturnaher Wälder bis zu den kleinen und kleinsten Lebensbereichen. Die meisten Biotope und Habitate werden übersichtlich vorgestellt. Zusätzlich bieten zwölf Info-Box-Seiten Informationen zu wichtigen und interessanten Ergänzungsthemen, wie etwa zu Flechten und Pilzen. Über 450 Bilder geben einen Eindruck vom Charakter und der Artenzusammensetzung der Biotope und Habitate im Wald. Infos und Bestellung unter: www.aid-medienshop.de

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19.3.10

Klimastudie für Sachsen-Anhalt

19.03.10

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat für Sachsen-Anhalt mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf verschiedene Regionen und Wirtschaftsbereiche untersucht. Der Klimawandel könnte in einigen Regionen des Bundeslandes Sachsen-Anhalt die Trockenheit im Sommer verschärfen und die Neubildung von Grundwasser mindern. Das geht aus der PIK-Studie „Klimawandel in Sachsen-Anhalt” vor, die im Januar dem Landesumweltminister Hermann Onko Aeikens übergeben wurde. Während die Forstwirtschaft zunächst profitieren könnte, muss in der Landwirtschaft mit leicht abnehmenden Erträgen gerechnet werden. Wasser könnte in Sachsen-Anhalt zu einer kostbaren Ressource werden. Weitere Informationen: www.klimawandel.sachsen-anhalt.de.

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17.3.10

Begrünungsaktion bei Istanbul 2010

17.03.10

Die deutsch-türkische Umweltorganisation GAIA plant anlässlich der Ernennung Istanbuls zur Europäischen Kulturhauptstadt eine groß angelegte Begrünungsaktion. Vor allem Hausdächer und Schulen sind Ziel der Aktion, die Verschönerung der Stadt mit Umweltaspekten verknüpft. Weitere Informationen: www.gaia-styles.de.

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15.3.10

Neues Infoblatt zur Edelkastanie

15.03.10

Die Interessengemeinschaft Edelkastanie hat ihr Informationsfaltblatt zur Edelkastanie (Castanea sativa) überarbeitet und neu aufgelegt. Es gibt einen kurzen Überblick über die Baumart Edelkastanie, ihre Kulturgeschichte, ihr Vorkommen in Deutschland, Anbau und Nutzung sowie ihre Gefährdung. Darüber hinaus informiert es über die Ziele der 2005 gegründeten IG Edelkastanie. Mehr Informationen auch unter www.ig-edelkastanie.de.

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12.3.10

Baumhaus im Westfalenpark eröffnet

12.03.10

Der Westfalenpark Dortmund ist ein elementarer Bestandteil der Spielleitplanung in der Stadt. Auf dem Robinsonspielplatz wurde Ende letzten Jahres in der Krone einer Kastanie ein neues Baumhaus eröffnet. Damit der ausgewählte Baum die Eingriffe schadlos überstehen kann, wurden ein Baumgutachter und Baumkletterer als Fachleute hinzugezogen. Zentrum der Robinienholzkonstruktion sind zwei Plattformen direkt am Baum. Das untere Nest befindet sich in vier Metern Höhe, die zweite Ebene in etwa sieben Metern. Die Konstruktion erinnert optisch an ein Elsternnest. Alle Hölzer wurden kunstvoll in die Stamm- bzw. Astgabeln gelegt, das heißt nur untereinander, nicht aber mit der Kastanie verschraubt. Der Baum blieb folglich unverletzt.

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